Siedler II

Eins meiner ersten „richtigen“ Spiele war Siedler II. Und es ist heute noch fantastisch.

Ohne große Worte:

Siedler II bei Archive.org (oder ne alte CD)
https://archive.org/details/die_siedler_2_151

DOS Emulator für macOS: DOSbox
https://dosbox-x.com

Und dann (via):

  1. Die Siedler 2.zip im gleichen Ordner wie DOSbox entpacken. 
  2. DOSbox starten, dann „mount c .“ tippen und mit „c:“ (: liegt auf shift-ö) auf das Laufwerk c wechseln.
  3. Mit „dir“ mal schauen was in dem Ordner so liegt.
  4. Nun mit „cd siedler2“ in den Ordner von Siedler 2 wechseln, und mit „s2“ das Spiel starten.

😀

Digital roots?

@herrmess schrieb eben im Blog „Back to the digital roots?„:

In den sozialen Medien merke ich unter den Leuten, die ungefähr in meinem Alter sind, eine zunehmende Ermüdung, wenn es um Social Media geht. An vielen Stellen hat man das Gefühl, die Luft ist einfach raus. Diskussionen kommen nicht zustande oder versanden im Nichts. Andere Accounts sind einfach nur die ganze Zeit beschäftigt mit Selbstdarstellung.

Ich hab ja den November genutzt, um die klassischen und neo-klassischen Kurzmitteilungsdienste nicht mehr zu besuchen. Auszeit. Lebenszeit. Das hat nach ein paar Tagen erstaunlich gut und ohne Vermissung geklappt.

Inzwischen ist noch nicht mal mehr Neugierde da, mal einen Blick rein zu werfen. Löschen tue ich die Accounts von bsky und mastodon/pixelfed dennoch nicht. Vielleicht ergibt sich mal wieder eine Gelegenheit – aber die Zeit dafür ist definitiv nicht jetzt.

Von daher fühle ich den obigen Text voll und ganz. Und bei all dem Hype, den wir in den vergangenen Jahrzehnten auch mit befeuert haben, schleicht sich ein wenig Skepsis ein, ob alles immer so gut war, wie ich gedacht habe. Der Schlamassel um „KI“ scheint mehr und mehr zu einer Gretchen-Frage der Digitalisierung zu werden. Und das möchte ich eigentlich nicht.

Daher: Schön, dass hier gelegentlich nochmal jemand vorbei schaut – ich mach hier weiter wie bisher. Wenig, aber immer wieder mal. Wie so ein Lebenszeichen.

Lebenszeit

Ganz sicher schon tausendfach gehört und gelesen… Aber @afelia sagt es in ihrem letzten Podcast „Wind und Wurzeln: Medien rauben uns die Lebenszeit“ nochmal:

„Worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten, das bestimmt über den Verlauf unseres Lebens.“

Manchmal fällt ein Gedanke auf fruchtbaren Boden.

Konsequenz? Ich werde den November wohl nutzen und mich zurückziehen. Auch konsumierend. Es ist eh schon wenig geworden gegenüber den wilden frühen Jahren. Aber es ist immer noch zu viel. Und vor allem am Ende meist „Sinn-frei“.

Kaffee

Nach einer längeren Reise bin ich nun hier gelandet. Es ist einfach. Es schmeckt. Und überhaupt. Oma hat damit auch nette Kaffeekränzchen gehabt.

Mir war der Espresso auf Dauer zu „intensiv“ – auch als Cappuccino.

Bisher:

  1. Bazzar A2 (~2004-2013)
  2. Bialetti (2013)
  3. Rancilio Silva und Mühle (2014-2020 – an Studenten aus Münster verkauft)
  4. Kaffeepause (2020)
  5. Saeco Royal Digital (geerbt) (2020-2022)
  6. DeLonghi 685 mit der Rancilia Mühle (2022-2025)